Während beim Fotografieren ein schönes Motiv ausreicht, ist es bei Zeitraffern wichtig zu wissen, wie sich die Szene verändern wird.

Was ihr dazu beachten müsst und wie ihr die passenden Szenen finden könnt, erkläre ich euch in diesem Teil des Ratgebers für Zeitraffervideos.

Bewegung

Der wichtigste Begriff zur Motivsuche für Zeitrafferaufnahmen ist Bewegung. Denn ohne Bewegung kann man gerade so gut ein Foto machen.

Dabei gibt es verschiedene Arten von Bewegung:

  • Natürliche Bewegung: Die Natur ist ständig in Bewegung. Allerdings lässt sich das nicht immer einfangen. Für Zeitraffer sind daher die Bewegung der Wolken oder von fliessendem Wasser am besten geeignet.
  • Menschen: Auch Menschen sind immer (oder zumindest oft) in Bewegung. Dies lässst sich z.B. gut in Fussgängerzonen oder belebten Plätzen einfangen.
  • Fahrzeuge: Auch Fahrzeuge aller Art (z.B. Autos, Züge oder Schiffe) lassen sich optimal in einem Zeitrafferfilm einfangen.
  • Langsame Bewegung: Auch langsame Bewegungen lassen sich mit viel Geduld einfangen. So kann zum Beispiel der Schattenverlauf über einen ganzen Tag oder das Wachsen bzw. Blühen einer Pflanze über mehrere Tage oder Wochen dokumentiert werden.

Kontrast

Als Kontrast zu den sich bewegenden Objekten müssen unbedingt auch fixe Punkte im Bild eingebracht werden. Denn nur dann kommt die Bewegung überhaupt zur Geltung.

Nicht übertreiben

Wichtig ist, dass du es mit der Bewegung nicht übertreibst. Denn wenn sich zu viel auf dem Bild bewegt, kann sich der Zuschauer nicht darauf konzentrieren und bricht ab. Konzentriere dich also bei jedwr Sequenz möglichst auf eine Bewegungsart.

Veränderung

Auch eine Veränderung ohne Bewegung kann als Zeitraffer schön aussehen. Zum Beispiel die Eindunkelung mit Einschaltung der Beleuchtung in Städten oder Farbveränderung des Himmels bei einem Sonnenuntergang. Man sollte dabei allerdings beachten, dass entweder die Intervalle sehr lange gehalten werden oder mindestens etwas Bewegung im Vordergrund vorhanden ist.